Online-Dienste und Ansprechpartner treffsicher finden
Zuständigkeiten eindeutig dokumentieren und historisieren
Bürger- und Unternehmerfragen schnell und richtig beantworten
Im Rahmen der Länderkooperation Linie6Plus stehen die Infodienste derzeit in zehn Bundesländern im Live-System zur Verfügung und laden interessierte Kommunen und Dienstleister zur Nutzung und Mitarbeit ein. Über die Länderkooperation haben rund ⅔ der deutschen Kommunen Zugriff auf das System der Infodienste, um es für die Erfassung und Bereitstellung ihrer lokalen Verwaltungsleistungen zu verwenden.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie über Linie6Plus.de oder via support@teleport.de.
Unser Schnittstellenframework bietet flexible Möglichkeiten zur Einbindung der Infodienste in eine Webpräsenz. Die Übergabe der Daten erfolgt layoutneutral. Der gesamte Datenbestand steht jederzeit aktuell und gepflegt zur Verfügung. Eine homogene Darstellung der Daten in allen Systemen wird so sichergestellt. Für die Verwendung bestimmter Schnittstellen müssen diese zertifiziert sein.
Der Zuständigkeitsfinder (ZuFi) ist die zentrale Anwendung der Infodienste. Er hilft dabei, die Frage zu beantworten: Welches Verwaltungsanliegen erledige ich wo? Dafür werden Informationen zu Verwaltungsleistungen, zuständigen Stellen, Ansprechpartnern, Kontaktdaten und Online-Diensten strukturiert erfasst und bereitgestellt.
Im Zuständigkeitsfinder können unter anderem Verwaltungsleistungen, Zuständigkeiten, Ansprechpartner, Kontaktdaten und Online-Dienste erfasst werden. Zentrale Leistungsbeschreibungen lassen sich außerdem durch regionale und kommunale Informationen spezialisieren.
Kommunen können ihr Verwaltungswissen strukturiert an einer zentralen Stelle pflegen und für unterschiedliche Ausgabekanäle bereitstellen. Dadurch muss dieselbe Information nicht mehrfach gepflegt werden. Gleichzeitig können Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Verwaltungsmitarbeitende einfacher die zuständige Stelle und passende Informationen finden.
Die Datenpflege ist kollaborativ aufgebaut: Landesredaktionen, Kommunen und Behörden arbeiten gemeinsam im Redaktionssystem. Zentrale Leistungstexte können bereitgestellt und vor Ort um kommunale beziehungsweise regionale Informationen und Zuständigkeiten ergänzt werden. So kann die jeweilige Verwaltung ihre tatsächlich zuständigen Stellen selbst abbilden.
Ja. Das mit den Infodiensten erfasste Verwaltungswissen kann unter anderem in Landes-, Landkreis- und Kommunalportalen bereitgestellt werden. Über Schnittstellen und technische Einbindungen können die Daten außerdem in Webpräsenzen eingebunden werden. Die Übergabe erfolgt dabei layoutneutral.
Nein, genau das soll vermieden werden. Die Informationen werden zentral im System gepflegt und können anschließend in verschiedenen Ausgabekanälen genutzt werden. Dadurch bleiben die bereitgestellten Daten über die angebundenen Kanäle hinweg deckungsgleich.
Ja. Das aufgebaute Verwaltungswissen kann beispielsweise für den telefonischen Bürgerservice mit Anschluss an die 115 oder für Chatbots im kommunalen Umfeld nachgenutzt werden.
Ja. Online-Dienste können innerhalb der Infodienste erfasst werden. Damit lassen sich Informationen zu Verwaltungsleistungen mit den entsprechenden digitalen Angeboten zusammenführen.
Ja. Die Infodienste ermöglichen die vollständige vertikale und horizontale Abbildung von Zuständigkeiten über alle Verwaltungsebenen. Damit können Zuständigkeiten nicht nur innerhalb einer einzelnen Kommune beziehungsweise Verwaltungsebene dargestellt werden.
Die Infodienste stehen im Rahmen der Länderkooperation Linie6Plus derzeit in zehn Bundesländern im Live-System zur Verfügung. Laut TSA haben darüber rund zwei Drittel der deutschen Kommunen Zugriff auf die Infodienste zur Erfassung und Bereitstellung ihrer lokalen Verwaltungsleistungen. Welche Nutzung für die eigene Kommune möglich ist, hängt entsprechend vom jeweiligen Bundesland beziehungsweise der bestehenden Infrastruktur ab.